Liebe Gemeinde, liebe Gäste in St. Oliver

Die Beispielgeschichte vom armen Larzarus und dem reichen Prasser ist vieldeutig. Es geht um die Gerechtigkeit Gottes, aber auch um die jedem Menschen geschenkte Lebenschance. Wer sie verpasst (oder verprasst), muss im Jenseits dafür büßen.

Larzarus erhält vom Reichen nicht einmal die Brosamen, denn dessen maßloser Geiz hält ihn davon ab. Doch im Tod der beiden, ändert sich die Lage dramatisch: Larzarus befindet sich jetzt in „Abrahams Schoß“, der Prasser aber erleidet qualvolle Schmerzen und winselt jämmerlich um Erbarmen: Lazarus möge seine Qualen im „Feuer“ ein wenig lindern. Doch das ist nicht möglich; es liegen Welten zwischen den beiden, so wie beide schon durch Weltanschauungen zu Lebzeiten voneinander getrennt waren. Der Geizige hat immer nur sich selbst gesehen, nie die Not des Armen. Seine Meinung, mit Geld lasse sich alles kaufen, hat sich als irrig erwiesen. Larzerus kann dem Geizigen nicht helfen; dieser hat nicht begriffen, dass im Jenseits andere Regeln gelten. Nur wer umdenkt und sich bekehrt, darf auf das Erbarmen Gottes hoffen. Nur wer die Liebe höher stellt als den Reichtum, findet Gnade. Liebe verträgt sich nicht mit der Habsucht. Liebe und Geiz passen nicht zusammen. Der Geizhals hat nur sein eigenes Prestige oder seine Ehre im Blick.

Aber die Geschichte will uns noch etwas Wichtiges sagen: Gott lädt alle Menschen ein: Arme wie Reiche, Junge und Alte, Schwarze und Weiße, Sünder, Lahme, Stumme, Männer und Frauen. Sie alle sind zu Gottes himmlischen Gastmahl eingeladen, wenn sie auch willens sind, das Brot der Liebe untereinander zu brechen. Wenn sie bereit sind, zu teilen, mit denen, die weniger oder gar nichts haben. Wenn sie Rücksicht nehmen auf die, die dürsten oder frieren oder auf sonst eine Weise zu kurz gekommen sind und ohne fremde Hilfe nicht überleben könnten.

Gott liebt alle Menschen. Alle werden von ihm beschenkt.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich als jemand „von-Gott-beschenkter,“ fühlen.                                                Martina Teipel

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