Unser Kirchort St. Mathilde

St. Mathilde Aussenansicht 1

Die Kirche St. Mathilde in Laatzen wurde am 13. März 1938 von Bischof Joseph Godehard Machens geweiht. Bis dahin hatte Laatzen kirchlich zunächst zu St. Bernward in Döhren gehört, seit 1922 waren die Laatzener Katholiken von St. Michael in Wülfel aus betreut worden. Der 36 Meter lange Kirchbau mit seinen hohen Pfeilerarkaden, den schmalen, hohen Fenstern und dem 35 Meter hohen Turm wurde bei Bombenangriffen im Krieg mehrmals leicht beschädigt, größere Zerstörungen blieben aus.

Am 1. September 1947 wurde der benachbarte Kindergarten gegründet, im selben Jahr entstand auch die Männergemeinschaft der Gemeinde. Zum Kern der Gemeinde hatten Anfangs etwa 750 Katholiken aus Laatzen und Grasdorf gehört. Nach dem Krieg wuchs diese Zahl durch den Zustrom von Flüchtlingen und Vertriebenen aus dem Osten, Mitte der fünfziger Jahren zählten bereits rund 1350 Menschen zu St. Mathilde.

Am 1. Oktober 1965 wurde St. Mathilde zur Pfarrei erhoben. In den folgenden Jahren gab es zahlreiche Neuerungen: Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde ein Gemeinderat gewählt, ein neuer Altar („versus populum“) und eine neue Orgel wurden aufgestellt, der Kindergarten und der Pfarrsaal umgebaut.

Im Jahr 1975 wurde in Laatzen-Mitte der Grundstein für die zwei Jahre später geweihte St.-Oliver-Kirche gelegt. Zum 1. Januar 1982 wurde der Pfarrsitz der Gemeinde an diese Kirche verlegt. Zugleich kamen die Katholiken aus Gleidingen und Ingeln-Oesselse (St. Josef) zur Gemeinde, deren Grenzen sich nun mit denen der Stadt Laatzen deckten.

St. Mathilde ist heute eine Stadtteilkirche, die zu themenspezifischen Gottesdiensten einlädt. Termine sind in der Rubrik Gottesdienste zu finden.